Erfolgreiche Gründung und digitale Effizienzsteigerung im Handwerksbetrieb
Ein gelernter Tischler Anfang 30 plante den Schritt in die Selbstständigkeit und bereitete sich über mehrere Monate intensiv darauf vor. Nach einer gründlichen Markt- und Wettbewerbsanalyse entschied er sich bewusst für ein Geschäftsmodell im Bereich Fensterbau und Wintergartenbau, ergänzt durch einen kleinen Handel mit Bauelementen. Ziel war es, handwerkliche Leistungen mit margenstärkeren Handelsprodukten zu kombinieren und sich regional klar zu positionieren.
Um Risiken zu minimieren, suchte der Gründer frühzeitig die Unterstützung einer Unternehmensberatung. Diese überprüfte zunächst das geplante Geschäftsmodell auf Wirtschaftlichkeit und Marktfähigkeit. Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Kalkulation des Warenbestands sowie der realistischen Festlegung von Stundensätzen. Gemeinsam wurden Materialkosten, Lagerbindung, Gemeinkosten und der notwendige Unternehmerlohn analysiert. Auf dieser Basis entstand eine tragfähige Kalkulation, die sowohl wettbewerbsfähig als auch langfristig profitabel war.
Nach dem offiziellen Start entwickelte sich das Geschäft erfolgreich. Die Auftragslage war stabil, und der Betrieb wuchs kontinuierlich. Mit zunehmender Auslastung stellte der Unternehmer jedoch fest, dass administrative Tätigkeiten wie Buchführung, Auftragsabrechnung und die Pflege von Kundendaten immer mehr Zeit in Anspruch nahmen. Um sich stärker auf Akquise, Kundenberatung und den Ausbau des Betriebs konzentrieren zu können, beauftragte er die Unternehmensberatung mit einem weiteren Projekt zur Identifikation von Optimierungsmöglichkeiten. Die Berater erkannten schnell, dass durch die Digitalisierung der internen Abläufe eine wesentliche Verbesserung erreicht werden kann.
Die Beratung analysierte daraufhin den konkreten Bedarf und evaluierte verschiedene Softwarelösungen für Buchhaltung, Kundenverwaltung und Auftragsmanagement. Dabei wurde bewusst auf einfache, cloudbasierte Programme geachtet, die gut miteinander kombinierbar und für einen kleinen Betrieb geeignet waren. Nach der Auswahl unterstützte die Beratung den Unternehmer bei der Implementierung und der Anpassung an die betrieblichen Prozesse.
Die eingesetzten Programme verursachen monatliche Kosten von weniger als 100 Euro, sparen dem Unternehmer jedoch durchschnittlich fünf bis acht Arbeitsstunden pro Monat. Diese Zeit kann er nun gezielt für Kundenkontakte, Angebotskalkulationen und strategische Weiterentwicklung nutzen.
Die Fallstudie zeigt, wie eine fundierte Beratung sowohl bei der Gründung als auch bei der Digitalisierung entscheidend dazu beitragen kann, Handwerksbetriebe effizient, profitabel und zukunftsfähig aufzustellen.
